FAQ – HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Vor der Auswahl des Systems, das für ein bestimmtes Projekt am geeignetsten wäre, berücksichtigen wir bei Sistema Masa verschiedene Parameter, die die endgültige Entscheidung direkt beeinflussen.

ART DES MATERIALS

Die Art des Materials, das wir an der Fassade installieren wollen sowie dessen Dicke werden einen direkten Einfluss auf die Art der Verankerung haben, die verwendet wird, um die Verkleidung zu halten.

Zum Beispiel, im Fall von leichtgewichtigen Plattenverkleidungen (wie bei Keramikbauteilen, Faserzementen, Verbundwerkstoffe, usw.) sollen Verankerungen der Type SOV verwendet werden. Jedoch für Schieferverkleidungen sollen Systeme wie das CER-System eingesetzt werden, die keine mechanische Verarbeitung der Ränder der Steinelemente benötigen.

ENTFERNUNG ZUR AUßENSEITE DER PLATTENVERKLEIDUNG

Einer der Auswahlparameter, die für hinterlüftete Fassaden berücksichtigt werden müssen, ist der Gesamtabstand (X-Achse) des Systems, da nicht alle unsere Systeme die gleichen Einstellmöglichkeiten haben.
Dieser Abstand wird immer von den Gebäudewänden oder der Tragstruktur bis zur Außenseite der Plattenverkleidung gemessen.
Es ist sehr wichtig, dass dieser Abstand zwischen 6 cm und 32 cm beträgt, da außerhalb dieses Bereiches Zusatzelemente in unseren Profilsystemen eingesetzt werden müssen. Es wäre in diesem Fall auch erforderlich, eine Sonderberechnung des Projektes durchzuführen, um diesen Abstand gewährleisten zu können.

ABMESSUNGEN, POSITION UND AUFSTELLUNG DER PLATTENVERKLEIDUNG

Dazu muss erst einmal das Verhältnis zwischen folgenden drei Faktoren festgelegt werden, da sie uns bei der Bestimmung des Designs der Fassade behilflich sind, nämlich, die Größe der Platten, ihre vertikale oder horizontale Lage und ihre Aufstellung in Bezug auf die anderen Platten, das heißt, ob sie mit durchgehender Fuge, im Verbund, oder mit freier vertikaler oder horizontaler Fuge usw. aufgestellt werden.
 
Zum Beispiel, wäre für eine Reihe von waagerecht aufgestellten Aufbauteilen von 100x50 cm die Auswahl von einem System mit Einzelklammer über vertikale Profile richtig. Dennoch, bei den gleichen Elementen mit einer Größe von 100x50 cm, aber senkrecht positioniert, würde eher ein System mit horizontalen Profilen (oder mit durchgehenden Klammern) zum Einsatz kommen.
 
Dies ermöglicht verschiedene Kombinationen je nach Lage und Aufstellung, wobei hier die häufigsten Kombinationen ausführlich geschildert werden:
 
-HORIZONTALE LAGE+AUFSTELLUNG MIT DURCHGEHENDEN FUGEN 

-HORIZONTALE LAGE+AUFSTELLUNG MIT UNTERBROCHENEN FUGEN




-VERTIKALE LAGE+AUFSTELLUNG MIT DURCHGEHENDEN FUGEN     

-VERTIKALE LAGE+AUFSTELLUNG MIT UNTERBROCHENEN FUGEN
 
IN DER VERTIKALEN FUGE

IN DER HORIZONTALEN FUGE

Andere Kombinationen zwischen horizontalen und vertikalen Lagen können vorkommen, obwohl sie nicht sehr üblich sind, wie zum Beispiel:
 
2 REIHEN IN VERTILAKER LAGER + 1 REIHE IN HORIZONTALER LAGE

+ AUSTELLUNG MIT UNTERBROCHENEN FUGEN AUF DER HORIZONTALEN FUGE

ART DER KLAMMERN

Sowohl wenn die Klammer einzelstehend auf vertikalen Profilen ist, als auch wenn sie durchgehend über vertikale Profile montiert ist, muss man immer zwischen sichtbarer und versteckter Klammer unterscheiden. Die Auswahl für eine von diesen zwei Optionen hängt von der Art des Materials (wie bei Schieferverkleidungen, die nicht mechanisch verarbeitet werden können) oder von wirtschaftlichen oder ästhetischen Gründen ab.

ART DER TRAGSTRUKTUR

Um einen Kostenvoranschlag mit genauen Kostenangaben erstellen zu können, müssen wir über die folgenden Daten verfügen: Art der Tragstruktur bzw. Gebäudewände, wo unser System verankert werden soll, wobei wir folgende Gruppen unterscheiden:
 
- BETON (STRUKTUR UND GEBÄUDEWÄNDE)
- KERAMIKBAUTEILE (STRUKTUR AUS BETON UND KERAMISCHE GEBÄUDEWÄNDE)
- METALLISCH (METALLISCHE STRUKTUR UND KERAMISCHE GEBÄUDEWÄNDE)
- LEICHTGEWICHTIGE TRAGSTRUKTUR (METALLISCHE STRUKTUR ODER STRUKTUR AUS BETON UND LEICHTGEWICHTIGE GEBÄUDEWÄNDE, PLATTEN AUS FASERZEMENT)
- USW
 
Je nach Tragstruktur und Gesamtlast, die sich aus dem gesamten System ergeben, legen wir fest, welche Verankerung verwendet werden soll und ob das ausgewählte System selbsttragend mit eingebauter Verbindung zur Struktur und zu den Gebäudewänden oder mit gelenkter Verbindung sein soll. Wie nachfolgend aufgezeigt ist, müssen auch die zu verwendenden Verankerungspunkte definiert werden, usw.
 

ART DER FUGEN

Zu beachten ist auch die Art der Fuge, die im Projekt vorgeschrieben ist, sowohl in horizontaler wie in vertikaler Lage.
In der Regel bauen unsere Systeme auf einer Fuge mit einem Mindestabstand in waagerechter Richtung von 6/7 mm auf, indem sie eine Feineinstellung der senkrechten Fuge von 1 mm (empfohlener Mindestabstand) bis zum im Projekt vorgegebenen Abstand ermöglichen.
Unabhängig dessen erlauben die meisten Systeme die Feineinstellung der Fugen mit zusätzlicher mechanischer Verarbeitung der Verkleidungsplatten.

AUSWAHL DER FÜR DAS PROJEKT RICHTIGEN PROFILE UND KLAMMERN

Sobald die Systemvariante festgelegt wurde und je nach Design der Plattenverkleidung, ist es notwendig, die Klammertype sowie die Profilvariante auszuwählen. Diese Auswahl hängt auch von den im Projekt vorgeschriebenen Spezifikationen ab.
 
Man muss die Profile und Klammern unseres Systems nach folgenden Parametern unterscheiden:
 
-JE NACH VERKLEIDUNG
 
VERTIKALES PROFIL MIT EINZELSTEHENDER KLAMMER                                    
                                                               VERTIKALES PROFIL MIT HORIZONTALEM PROFIL
                                                                                                   (MIT DURCHGEHENDER KLAMMER)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
-JE NACH ART DER BEFESTIGUNG ZUR TRAGSTRUKTUR

GELENKTE BEFESTIGUNG (A) GELENKTE BEFESTIGUNG / WIND (A)         EINGEBAUTE BEFESTIGUNG
 (E)                   EINGEBAUTE BEFESTIGUNG / WIND (EV)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die verschiedenen Modalitäten hängen normalerweise von den Eigenschaften der Gebäudewände ab.
 
Zum Beispiel, wenn die Gebäudewände selbsttragend sind, soll die gelenkte Befestigungsart eingesetzt werden, damit die Belastungen zwischen den verschiedenen Klammern verteilt werden können. Wenn die Gebäudewände aber nicht selbsttragend sind, ist die eingebaute Modalität vorzuziehen, um die Last auf die ganze Struktur des Gebäudes zu übertragen.
 
Die Wind-Variante in den gelenkten und eingebauten Befestigungsarten trägt dazu bei, die Wirkung vom Winddruck und –sog auf die Gebäudewände der Fassade zu reduzieren.
 
Je nach ausgewählter Befestigungsart ist der Einsatz von gelenkten oder eingebauteten Klammern oder von Wind-klammern festzulegen.
 
-JE NACH TRAGSTRUKTUR
 
                         BETON (HOR)                KERAMIIKBAUTEILE (CER)            METALLISCH (MET)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Je nach Tragstruktur, an der das System befestigt wird, unterscheidet man unter normalen oder metallischen Klammern, wobei die letzten für Stahlkonstruktionen gedacht sind.
Man kann zwischen zwei Arten von Vorteilen unterscheiden: die technischen und die ästhetischen Vorteile.
 
TECHNISCHE VORTEILE: Die technischen Vorteile der hinterlüfteten Fassade in Bezug auf die Mauerwerksfassade sind vielfältig und alle von größter Bedeutung.
Da es sich um einen geschichteten Aufbau handelt, ist es möglich, eine Evaluierung nicht nur des gesamten Systems sondern auch jeder einzelnen Schicht durchzuführen.
Die Zusammensetzung einer hinterlüfteten Fassade besteht aus vier Schichten, nämlich (von innen nach außen aufgelistet):
1. Gebäudewände, 2.: Wärmedämmschicht, 3.:  Luftkammer und 4.: Verkleidung. Zu diesen vier Schichten können andere hinzugefügt werden, wie, zum Beispiel, 5.: Schallschutz und 6.: Wasserdichte Abdichtung.
 
1.- TEMPERATURREGELUNG: Der Wärmeschutz wird von der zweiten und dritten Schicht bewirkt. In der Luftkammer, deren Hauptfunktion darin besteht, die äußere mit der inneren Temperatur auszugleichen, entsteht eine Temperaturerhöhung aufgrund der direkten Sonneneinstrahlung auf die Verkleidung, die wegen der höheren Flüchtigkeit der Warmluft eine Aufwärtsbewegung der Luft in der Kammer verursacht. Dies ermöglicht den Einzug von kälterer Außenluft aus dem unteren Teil der Fassade oder durch die offenen Fugen zwischen den Platten, so dass letztendlich beide Temperaturen sich ausgleichen.
Dieser Effekt ist im Winter nicht zutreffend, da die kalte Außenluft eine Temperatursenkung in der Luftkammer verursacht, die die Gebäudewände (erste Schicht) abkühlt. Um diese Abkühlung zu vermeiden, ist die Wärmedämmung (zweite Schicht) notwendig, die an der ersten Schicht dicht angebaut werden muss, damit die Außenkälte nicht in direkten Kontakt mit den Gebäudewänden eintritt.
Die zweite Schicht ermöglicht es, dass die erste Schicht im Winter wie ein Wärmespeicher für die innere Raumheizung funktioniert und dafür im Sommer verhindert, dass die kalte Innentemperatur (von der Klimaanlage erzeugt) auf der Fassade verloren geht.
Je nach Glasoberfläche kann eine hinterlüftete Fassade eine Energieeinsparung zwischen 20% und 40% bewirken.
 
2 .- AKUSTIK: Die Schalldämmung kann in zwei Varianten durchgeführt werden. Eine GESAMTHEITLICHE Schalldämmung erreicht man, indem eine spezifische akustische Abdeckung zwischen der ersten und der zweiten Schicht an den Gebäudewänden eingebaut wird, um alle Schwingungen zu absorbieren, die von einer Dezibel-Überschreitung von außen verursacht werden. Man kann sogar die Befestigungselemente der Struktur des Fassadensystems vor dieser Schalldämmung positionieren.
 
Und eine zweite TEILHEITLICHE Schalldämmung, die darin besteht, dass eine spezielle Isolierung nur auf der Grundlage der Befestigungselemente angebracht wird, die verhindern soll, dass Vibrationen aufgrund übermäßiger Dezibel-Überschreitungen in die Innenräume übertragen werden.
 
3.- WASSERDICHTHEIT: In der Regel gehört eine wasserabweisende Isolierung zu jeder thermischen oder akustischen Isolierung. Eine sichere Variante wäre aber, eine getrennte wasserdichte Isolierung durchzuführen.
Dies ist üblicherweise der Fall, wenn die thermische Isolierung nicht auf den äußeren Gebäudewänden eingebaut wurde, sondern im Innern des Gebäudes. In solchen Fällen wird ein wasserfester Lack aufgetragen, normalerweise mit einer Walze (wobei hier auf die Spezifikationen und Anwendungsempfehlungen des Herstellers geachtet werden muss – es ist, zum Beispiel, empfehlenswert, dass dieser Lack atmungsaktiv von innen nach außen sein sollte, um Kondensation zu vermeiden -). 
 
 
ÄSTHETISCHE VORTEILE: In dieser zweiten Gruppe kann das bessere äußere Erscheinungsbild der hinterlüfteten Fassade im Vergleich zur Mauerwerksfassade besonders in Bezug auf das Auftreten von Feuchtigkeit und Ausblühungen hervorgehoben werden.
Die hinterlüftete Fassade ist im Kontakt mit den Gebäudewänden nur durch kleine Kontaktstellen (die Verankerungen), die die Bildung einer Luftkammer an der Außenseite der Verkleidung ermöglichen und die dazu beitragen, dass das Regenwasser über der Fassade hinunter rinnt, so dass es sich nicht auf Teilen der Gebäudenwände aufstaut (Schwamm-Effekt). Dank dieses Luft-Innenraums erzeugt die Erwärmung, die von der Sonneneinstrahlung auf die Gebäudewände verursacht wird, eine Differenz zwischen der Innen- und der Außentemperatur, so dass aufgrund der höheren Flüchtigkeit der Warmluft ein steigender Luftstrom entsteht, der dann letztendlich beide Temperaturen ausgleicht (Kamin-Effekt). Dieses Vorgehen begünstigt die Entfernung der Feuchtigkeit von außen in einer sehr kurzen Zeitspanne und verhindert das Auftreten von Feuchtigkeit und Ausblühungen.
SICHERHEIT: Das ist der große Vorteil einer hinterlüfteten Fassade, da die Verwendung von einer Befestigungsstruktur oder von Halteverankerungen notwendig ist, damit die Fassade dank dieser zuverlässigen Baumethode aufgebaut werden kann.
Im Gegensatz dazu dienen die Verankerungen bei Mauerwerksfassaden nur zur Halterung und sind somit für die vorübergehende Aufstellung der Plattenverkleidung nicht notwendig, da der Mörtel oder der Bindezement lediglich einen Saugeffekt bewirken, so dass die Fassade zwar mit einer scheinbar sicheren Baumethode aufgebaut wird, aber auch mit der großen Wahrscheinlichkeit, dass der Mörtel oder der Zementleim nachlässt und somit Ablösungen von der Fassade auftreten können.
Die Festlegung eines genauen Preises für eine Fassade ist sehr schwierig, da dieser Preis von vielen Faktoren abhängt und daher immer verschieden ist:
 
a.     Art der Verankerungen: Fassade mit direkten Verankerungen (hinterlüftet oder aus Mauerwerk) und Fassade mit Profilen.
b.     Art des Materials: Es können ganz unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen, wie z. B. Naturstein, Keramikbauteile, Faserzemente, Hochdruck-Laminate
c.     Aufstellung der Verkleidungsplatten: Diese kann waagerecht, senkrecht oder beides sein.
d.     Dicke der Verkleidungsplatten: Standardmäßig betragen die Dicken von 5 mm bis 5 cm.
e.     Ausgang: Der Ausgang bei den direkten Verankerungen ist anders als derjenige bei Profilen. Bei direkten Verankerungen beträgt der Ausgang mindestens 4,5 cm und bei Profilen circa 15 cm.
f.      Art der Fassade: Es ist wichtig, ob sie blind, d.h. fensterlos, ist, oder sie viele Unterbrechungen aufgrund der Fenster aufweist.
g.     Lage des Gebäudes: Ob es in einer ausgesetzten oder geschützten Lage steht, wobei die Höhe des Gebäudes auch eine wichtige Rolle spielt.
 
Aus diesen Gründen kann jede Preisangabe nur auf Anfrage nach Kontaktaufnahme mit der Verkaufsabteilung erfolgen, mit der Ausnahme von den direkten Verankerungen, für die es einzelne fixe Preise gibt.
Sistema MASA bietet eine breite Auswahl an Systemen an, die für jede Art von Fassade geeignet sind (gemäß der Norm UNE 41957-1:2000 Teil 1: Teilsysteme von Verankerungen für leichtgewichtige Plattenverkleidungen. Bis zu 180 kg/m2) für jede Art von Tragstruktur (aus Beton oder aus Metall) und für jede Art von Gebäudewände, seien sie selbsttragend oder nicht.
Die Leistung hängt von der Art der Verankerung und von der Professionalität des Installateurs ab, aber die geschätzten Leistungswerte sind annähernd wie folgt:
 
a.     Mauerwerksfassade:                                         +/- 10 m2 / Tag / Paar
b.     Direkte Verankerung:                                          +/- 10 m2 / Tag / Paar
c.     Vertikale Profile und Klammern:                          +/- 30 m2 / Tag / Paar
d.     Vertikale Profile und horizontale Profile:       +/- 60 m2 / Tag / Paar
Bei üblichem Verbrauch und durchschnittlichen Wiederbeschaffungszeiten verfügen wir auf Lager immer über ausreichenden Lagerbestand von Standardmaterialien, d.h., über Materialien aus rostfreiem Edelstahl 304/A2 und aus extrudiertem Rohaluminium, um sofort liefern zu können. Die Materialien mit Sonderabmessungen, aus rostfreiem Edelstahl 316/A4 und aus extrudiertem, eloxierten Aluminium werden aufgrund niedriger Lagerrotation nur auf Bestellung geliefert, da sie nur bei Sonderbauprojekten eingesetzt werden, wie z.B. in aggressiven industriellen und salzwasserhaltigen Umgebungen.
Sistema MASA arbeitet seit seiner Gründung in enger Kooperation mit einem der weltweit renommiertesten Ingenieurbüros im Bereich der Tragwerksplanung:  BAC Engineering Consultancy Group (www.bacecg.com). Diese Firma ist für alle Berechnungen der Eigengewichtslasten, Windlasten und Erdbebenkräfte zuständig, die gemäß der spanischen technischen Bauordnung CTE und den Eurocodes durchgeführt werden (wobei anzumerken ist, dass die Umstellung auf DIN-Normen gegenwärtig umgesetzt wird). Zusätzlich verfügt unsere Firma über eine eigene Abteilung für Baustatik-Berechnungen unter der Aufsicht von BAC, S.L, um alle einzelnen Sonderfälle im Fassadenbau genau evaluieren zu können.
Einer der großen Vorteile der hinterlüfteten Fassaden ist, Wärmedämmelemente auf der Außenseite durchgehend verwenden zu können, so dass alle strukturelle Bauelemente wie Betonplatten und Stützpfeiler geschützt werden und somit eine vollständige Beseitigung von Wärmebrücken erzielt werden kann.
Die wichtigsten Produkteigenschaften, die diese Isolierelemente erfüllen müssen, sind Feuerwiderstand (im Sinne von totaler feuerfester Widerstandskraft) und Einhaltung der Temperatur-Sollwerte, die in Zusammenarbeit mit den Herstellern festgelegt werden sollen, je nach Klima des Ortes, wo das geplante Gebäude gebaut wird, sowie nach Bewertung der unterschiedlichen Dicken, der Dichte, der thermischen Beständigkeit und des Lambda- Koeffizienten (λ).
Für jedes Projekt in der Vorstudienphase müssen eigene Berechnungen und projektspezifische Anwendungsvorschläge der Produkte durchgeführt werden, auch wenn generische Tabellen (auf „Zwei-Wege“-Basis kalkuliert) vorhanden sind, die es ermöglichen, dass projektspezifische Parameter der Vorstudie angewandt werden können, sei es durch die Berechnung des Abstandes zwischen Betonplatten, oder durch Berücksichtigung der Größe und der Dicke der aufzustellenden Verkleidungsplatte. Diese detaillierte Untersuchung wird dann die Auswahl und die Kundenberatung erleichtern, indem die besten Lösungen und Produkte innerhalb unseres Gesamtangebotes an Dienstleistungen und Produkten für das konkrete Projekt vorgeschlagen werden. Erst ab diesem Zeitpunkt sind wir imstande, genau zu wissen, welche Abstände zwischen Profilen, Klammern, usw. einzuhalten sind.
Der Abstand ist variabel und steht in direktem Zusammenhang mit dem letztendlich zu installierenden System. Trotzdem, und ohne auf Einzelheiten einzugehen, kann man in der Regel einen Mindestabstand von 5 cm bei direkter Plattenverkleidung mit einer Kammer von mindestens 2 cm und mit einer Verkleidung von 3 cm nennen, wobei die Wärmedämmelemente nicht inkludiert sind, so dass, sollte eine thermische Isolierung eingebaut worden sein, ihre Dicke in der Kalkulation des Abstandes mitberechnet werden soll.
Der maximale Abstand wird im Projekt selbst vorgegeben, wobei die bestimmenden Faktoren die folgenden sind:  die Dicke der Wärmedämmelemente, die Verwendung von vertikalen Profilen mit horizontalen Profilen, die Nutzung der Fassade gleichzeitig zur Abdeckung von Leitungsrohren, damit sie nicht sichtbar sind, usw.
Technisch gesehen sollten sie NICHT entstehen, denn es gibt Mittel und Systeme, um sie zu vermeiden, beginnend mit der Wärmedämmung, die auf der Außenseite der Gebäudewände und der Struktur durchgehend eingebaut wird.
Es können problematische Punkte zum Tragen kommen, wie vorspringende Türbekleidungen oder Fensterumrahmungen, Mauerkronen, usw.., aber sie sind lösbar.
Die Systeme für hinterlüftete Fassaden sind nicht entwickelt worden, damit ihre Einbauteile abnehmbar sein können (projektspezifische Sonderausnahmen ausgeschlossen). Es ist aber doch möglich, die letzten Einbauteile der Plattenverkleidung einzeln mechanisch zu montieren, Teile, die nicht aufgestellt werden können, solange die Spannteile des Gerüstes noch verankert sind.
Es hängt vom System ab. In allen Fällen ist es unbedingt erforderlich, dass die Verbindung (mechanischer oder chemischer Art) gleich wie diejenige sein sollte, die im restlichen Plattenverkleidungssystem verwendet wurde.
Die erste Wartung sollte eine gute und professionelle Beaufsichtigung im Moment der Installation und eine gründliche Reinigung vor Abbau der Gerüste. 
Die spanische technische Bauordnung (CTE) legt in ihren Grundzügen über Gesundheitsstandards fest und empfiehlt:
-       Überprüfung des Zustandes der Verkleidung hinsichtlich Risse, Ablösungen, Feuchtigkeit und Flecken. ………...........................................…..Alle 3 Jahre.
-       Überprüfung des Zustandes von einzelnen Bereichen wie Ecken, Mauerkronen, Kragbalken, Vordächer, usw…….....................................…….….Alle 3 Jahre.
-       Überprüfung des eventuellen Auftretens von Rissen und Spalten sowie von mangelnder Vertikalität und anderen Verformungen in der Hauptschicht.……............................................................…..…..Alle 5 Jahre.
Überprüfung der Sauberkeit der Lüftungsschlitze bzw. Lüftungsöffnungen der Luftkammer……………...............……………………………..….Alle 10 Jahre.
Die hinterlüftete Fassade hat viele Anwendungsmöglichkeiten, wie Hotels, Büros, Wohnhäuser, Wohnblöcke, Universitäten, Krankenhäuser, Schulen, Kasinos, Einkaufszentren, Bibliotheken, Museen, Sporthallen, Altenheime, Leichenhäuser, Theater ...